Cryondo’s #JournalClub: no. 019

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„„A longitudinal SARS-CoV-2 biorepository for COVID-19 survivors with and without post-acute sequelae““

LaVergne, Stephanie M., Sophia Stromberg, Bridget A. Baxter, Tracy L. Webb, Taru S. Dutt, Kailey Berry, Madison Tipton, u. a. . BMC Infectious Diseases 21, Nr. 1 (13. Juli 2021): 677.

LeVergne at al. beschreiben einen longitudinalen SARS-CoV-2-Biobanking-Ansatz namens Northern Colorado SARS-CoV-2 Biorepository (NoCo-COBIO). Sie nahmen 119 Erwachsene seit Juli 2020 mit einer Nachbeobachtungsrate von 66 % auf. Zu vier Zeitpunkten wurden Blut-, Speichel-, Stuhl-, Nasopharyngeal- und Muttermilchproben entnommen. Die Analysen der Proben umfassen Erregernachweis, Immunprofilierung, mikrobielle Sequenzierung, Metabolomik sowie Proteomik. Die Teilnehmer stellten etwa 50 ml Blut (5 x 8 ml Natriumcitrat, 5 ml Serumseparatorröhrchen) und 5 ml Speichel mit und ohne virale Transportmedien zur Verfügung. Speichelproben werden durch Abhusten entnommen, oder es wird eine Trachealaspiratprobe entnommen, wenn die Teilnehmer intubiert sind. Nasopharyngeale Proben werden mit einem vergitterten Nasenabstrich entnommen. Für die Lagerung wurden PBMCs gewonnen und in Gefriermedien (90 % hitzeinaktiviertes fötales Rinderserum) und 10 % Dimethylsulfoxid (DMSO) kryokonserviert. PBMC werden zunächst in einem mit Isopropanol gefüllten Nalgene® Mr. Frosty (Thermo Scientific) bei – 80 °C für 24 Stunden gelagert und dann zur langfristigen Kryokonservierung in flüssigen Stickstoff überführt. Alle anderen Proben werden ebenfalls bei -80 °C gelagert.

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